Kategorie-Archiv: Kunst

BAUHAUS – geWOHNT?!

Ausstellungseröffnung am 14. November 2014

Spaß und Ernsthaftigkeit, Probleme und Lösungen, Frustration und Euphorie – die Schülerinnen und Schüler haben all dies „ausgehalten“ und erfolgreich Höhen und Tiefen gemeistert. Die Arbeit an den individuellen Kunstobjekten wurde durch Erfolgsmomente und Misserfolgserlebnisse begleitet. Aber angefangen hat alles mit einer Idee … und mit der Motivation zu Designerinnen und Designern von Möbelstücken im Bauhausstil zu werden. Ideen wurden also notiert, Zeichnungen und Skizzen zu Papier gebracht, sowohl optimiert als auch verworfen, Modelle wurden angefertigt und Material wurde organisiert. Was aber bei dem Weg von der Idee über den skizzenhaften Entwurf und das Modell bis zum Produkt nicht fehlen durfte war das Bauhaus-Tagebuch. Hier wurden jede Woche sowohl Irrwege und Sackgassen sowie Erfolgserlebnisse und überraschende Entdeckungen aufgeschrieben. „Learning by doing“ ist nicht nur anhand der Produkte, sondern vor allem durch die Prozessdokumentation hier und heute für alle sicht- und nachvollziehbar.

Frustration und Euphorie. In den drei Monaten der praktischen Arbeitszeit zu beobachten, wie jemand für ein Problem unterschiedlichste Möglichkeiten ausprobiert, um zu einer Lösung zu kommen war wirklich erstaunlich und erfrischend … und dann aber auch zu sehen, wie jemand mit vollem Einsatz dabei ist und kämpft … und etwas dann doch misslingt oder gar zum wiederholten Male fehlschlägt, wenn jemand dann wütend, frustriert und demotiviert ist und sich trotzdem wieder an neuen Lösungen versucht und sich selbst, seine Vision und sein Projekt nicht „klein kriegen“ lässt – das ist wirklich beeindruckend. Die Wege zu den Kunstwerken waren nicht immer einfach, doch alle Schülerinnen und Schüler haben Stolpersteine umgangen oder mit Engagement und Begeisterung in Kauf genommen – und das hat sich gelohnt!

Die Kunst in das Leben zu integrieren und sie erschwinglich zu machen – das war unser Ziel. Die „Kunst für Jedermann“ sollte dabei nicht nur funktional und ästhetisch sein, sondern auch innovativ. Innovativ für die Generation von heute und: mit Materialien von heute. Bauhaus „geWOHNT?!“ zeigt, wie die Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs der Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt »ihr Bauhaus wohnen« und wie ungewöhnlich wohnlich Bauhaus für sie ist.



Bauhausstil, 21. Jahrhundert und Recycling?

Das widerspricht sich?
Nicht bei uns! Wir, die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses der Jahrgangsstufe 13 an den Wirtschaftsschulen des Kreises Steinfurt, haben in unserem Projekt „Bauhaus geWOHNT?!“ diese drei Dinge miteinander fusioniert und unsere eigenen Wohngegenstände gestaltet.
Hiermit laden wir Sie herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung am 14.11.2014 um 11:30 Uhr ein, um unsere Werke zu besichtigen und mit uns das eine oder andere Wort zu wechseln. Die Eröffnung bietet Ihnen die perfekte Möglichkeit, Fragen und Anregungen über die Werke loszuwerden und Antworten zu erlangen.

Ausstellung vom 14.11.2014 bis voraussichtlich Anfang Dezember 2014, im HeinrichNeuyBauhausMuseum
Kirchplatz 5 | 48565 Steinfurt-Borghorst | Tel. 02552 9958309

www.HeinrichNeuyBauhausMuseum.de
Öffnungzeiten: Mi – Fr, So: 11:00 – 17:00 Uhr | U. n. V.

Recyclingdesign

Recycling-Design in Anlehnung an das Bauhaus
Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums werden zu Designern und Designerinnen!
„Recyclingkunst“ im Bauhaus-Stil“ – So lautete der Titel des Artikels in der WN (Nr. 141) vom 21. Juni 2014. Die Schülerinnen und Schüler erhielten damit die Gelegenheit, ihre gestalteten Designobjekte wie Lampen, Tische, Stühle und Sessel der regionalen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Fotografie links: © O. Schwarz

Die Kunst in das Leben zu integrieren – das war einer der Ansprüche, welches das Recycling-Kunst-Projekt an die Schülerinnen und Schüler stellte. Gebrauchsgegenstände wie Tische und Lampen sollten ästhetisch, praktisch, funktional und innovativ gestaltet werden – und das mit wiederverwertbaren Materialien, denn „Kunst soll für jedermann erschwinglich sein!“

Zu diesem Gestaltungsprozess gehörten ein Konzept, Skizzen, Modelle, Entwürfe und vor allem die Dokumentation im prozessorientierten „Bauhaustagebuch“: Hier hielten die Lernenden schriftlich fest, was ihnen an dem jew. Tag besonders gut gelungen ist, womit sie Probleme haben und was sie noch mal überdenken müssen. Auch diente dieses Tagebuch der Selbstreflexion und bot Raum für Zufriedenheit und Unzufriedenheit gleichermaßen.
Als bevorzugte gestalterische Elemente stellen sich die bauhaustypischen Farben Rot, Gelb, Blau und die geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck heraus. Aber auch die „Materialkohärenz“ konnte eine Herausforderung sein: Das individuelle Produkt sollte so konzipiert und gestaltet werden, dass es hinsichtlich des verwendeten Materials möglichst „in sich stimmig“ ist.
Wichtig waren auch Grenzerfahrungen und der Umgang mit dem eigenen „Scheitern“ bei der Umsetzung von Konstruktionen und Ideen. „Kreative Irrwege“ konnten zu alternativen Lösungsmöglichkeiten und einem „Umdenken“ bei dem jeweiligen Vorhaben führen.

Objekte, die entstanden sind, sind zum Beispiel eine Lampe aus „Mon Cherie“-Verpackungen, ein Schaukelstuhl aus Holzkabeltrommeln mit zugehörigem Beistelltisch (ebenfalls eine Holzkabeltrommel), ein Sofa aus Euro-Paletten und Kissen aus Mülltüten, eine Lampe aus alten Dias, ein Schminkkoffer aus einem alten Koffer, ein Schmuckkästchen aus diversen Pappkartons, ein Tisch aus einem Autoreifen und Stoßfedern, ein Couchtisch aus Bierkisten, eine Lampe aus einem Fußball, ein Klapptisch mit integrierter „Getränkestation“, ein rotierender Fahrradreifen-Tisch, …

 

Mit der Veröffentlichung der Fotografien erklärten sich die Schülerinnen und Schüler einverstanden.

Selbstportraits

Schüler/innen der Berufsfachschule der Sozialhelfer/innen haben in der Unterstufe mithilfe der „Raster-Methode“ Selbstportraits gezeichnet. Auch wenn einige Vorlagen sehr klein waren (z. B. Passbildgröße) oder direkt vom Handydisplay „abgezeichnet“ wurde, nahmen die Schülerinnen und Schüler diese Herausforderung gerne an.
Hier sind einige Ergebnisse:

Selbstdarstellungen wurden auch auf Basis von Blindzeichnungen mit Acrylfarbe auf Leinwänden (ca. 20 x 30 cm) gestaltet:

Mit der exemplarischen Veröffentlichung einiger Fotografien der Malereien erklärten sich die Schülerinnen und Schüler einverstanden.

Impressionistische Malereien

Impressionistische Malereien
Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums wählten nach umfassenden theoretischen Auseinandersetzungen mit der impressionistischen Malerei selbst Motive und Themen aus, zu denen sie in verschiedenen – selbst gewählten – Sozialformen arbeiteten. Mithilfe einer Zielscheibe wurden die „Etappen-Ziele“ während der Arbeit an den Vorstudien dokumentiert und reflektiert, um sich dem eigenen impressionistischen Malstil für eine großformatige Malerei sukzessive zu nähern.

Mit der Veröffentlichung der Fotografien erklärten sich die Schülerinnen und Schüler einverstanden.