Kategorie-Archiv: Unterricht

Recyclingdesign

Recycling-Design in Anlehnung an das Bauhaus
Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums werden zu Designern und Designerinnen!
„Recyclingkunst“ im Bauhaus-Stil“ – So lautete der Titel des Artikels in der WN (Nr. 141) vom 21. Juni 2014. Die Schülerinnen und Schüler erhielten damit die Gelegenheit, ihre gestalteten Designobjekte wie Lampen, Tische, Stühle und Sessel der regionalen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Fotografie links: © O. Schwarz

Die Kunst in das Leben zu integrieren – das war einer der Ansprüche, welches das Recycling-Kunst-Projekt an die Schülerinnen und Schüler stellte. Gebrauchsgegenstände wie Tische und Lampen sollten ästhetisch, praktisch, funktional und innovativ gestaltet werden – und das mit wiederverwertbaren Materialien, denn „Kunst soll für jedermann erschwinglich sein!“

Zu diesem Gestaltungsprozess gehörten ein Konzept, Skizzen, Modelle, Entwürfe und vor allem die Dokumentation im prozessorientierten „Bauhaustagebuch“: Hier hielten die Lernenden schriftlich fest, was ihnen an dem jew. Tag besonders gut gelungen ist, womit sie Probleme haben und was sie noch mal überdenken müssen. Auch diente dieses Tagebuch der Selbstreflexion und bot Raum für Zufriedenheit und Unzufriedenheit gleichermaßen.
Als bevorzugte gestalterische Elemente stellen sich die bauhaustypischen Farben Rot, Gelb, Blau und die geometrischen Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck heraus. Aber auch die „Materialkohärenz“ konnte eine Herausforderung sein: Das individuelle Produkt sollte so konzipiert und gestaltet werden, dass es hinsichtlich des verwendeten Materials möglichst „in sich stimmig“ ist.
Wichtig waren auch Grenzerfahrungen und der Umgang mit dem eigenen „Scheitern“ bei der Umsetzung von Konstruktionen und Ideen. „Kreative Irrwege“ konnten zu alternativen Lösungsmöglichkeiten und einem „Umdenken“ bei dem jeweiligen Vorhaben führen.

Objekte, die entstanden sind, sind zum Beispiel eine Lampe aus „Mon Cherie“-Verpackungen, ein Schaukelstuhl aus Holzkabeltrommeln mit zugehörigem Beistelltisch (ebenfalls eine Holzkabeltrommel), ein Sofa aus Euro-Paletten und Kissen aus Mülltüten, eine Lampe aus alten Dias, ein Schminkkoffer aus einem alten Koffer, ein Schmuckkästchen aus diversen Pappkartons, ein Tisch aus einem Autoreifen und Stoßfedern, ein Couchtisch aus Bierkisten, eine Lampe aus einem Fußball, ein Klapptisch mit integrierter „Getränkestation“, ein rotierender Fahrradreifen-Tisch, …

 

Mit der Veröffentlichung der Fotografien erklärten sich die Schülerinnen und Schüler einverstanden.

Impressionistische Malereien

Impressionistische Malereien
Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Beruflichen Gymnasiums wählten nach umfassenden theoretischen Auseinandersetzungen mit der impressionistischen Malerei selbst Motive und Themen aus, zu denen sie in verschiedenen – selbst gewählten – Sozialformen arbeiteten. Mithilfe einer Zielscheibe wurden die „Etappen-Ziele“ während der Arbeit an den Vorstudien dokumentiert und reflektiert, um sich dem eigenen impressionistischen Malstil für eine großformatige Malerei sukzessive zu nähern.

Mit der Veröffentlichung der Fotografien erklärten sich die Schülerinnen und Schüler einverstanden.